Im 16. Arr. in Paris werden zwei ehemalige Wasserreservoirs nicht mehr genutzt. Die Bassins liegen jeweils in 10m Höhe über dem Straßenraum, umgeben von einer massiven Mauer. Der besondere Ort auf der Bassin-Ebene soll nun zugänglich gemacht werden und zudem eine Badeanlage beherbergen. Die gesamte Fläche des Bassin Major wird mit einem öff. zugänglichen Wald bedeckt, an dessen Ende man auf dem kleinen Becken, an die Wohnbebauung anschließend, das Badehaus mit Restaurant, Gemeinschaftsbecken und der neuen Typologie des “Zimmerbades” erreicht.
Die Pflanzung der Bäume folgt dem darunterliegenden Stützenraster, das selbst auch “wild” und unangefasst verbleibt. Das Zimmerbad entfernt sich in seinem Charakter vom Sport- oder Freizeitbad. Es entsteht ein Moment der Zurückgezogenheit mit einem Blick über die Wipfel des Parks und die Dächer von Paris im Hintergrund.
Ein Ort, der trotz seiner zentral-städtischen Umgebung dennoch friedlich und dem Stadtgeschehen enthoben ist. Ein Park auf einem Plateau und ein Bad als Wohnraum.