In den 60er Jahren wurde als Zeichen des wieder erstarkenden internationalen Standes Österreichs das Intercontinental Hotel am Stadtpark gebaut. Heute sitzt der Baukörper mit dem anschließenden Eislaufverein wie eine Blockade zwischen 1. und 3. Bezirk, und dem Musikverein und dem Stadtpark, ohne dem Stadtraum Angebote oder Qualität zu verleihen. Diese Situation wird nun im Zuge einer Stadtrreparatur auf Fußgängerebene geöffnet und mithilfe einer zeitgemäßen, raumbildenden Arkadenräumen aufgewertet.
Es entstehen Stadt-Arkaden, mit daran anschließenden Freiflächen, die zuvor blockierte Achsen öffnen und den massiven Fußabdruck des Intercon zum Stadtpark und dem 3. Bezirk über 2 Geschosse einschneiden. Die tragende Struktur des Intercontinental wird beibehalten und im EG Bereich um Strukturverstärkungen erweitert, der Eislaufverein bleibt im Winter bestehen, im Sommer wird er zur Wasserfläche.
Aus dem einstigen Trenner der Erdgeschossebene des Intercontinental wird eine Art von Blockbebauung, die Achsen öffnet und Durchwegung schafft und dadurch vom Stadtpark und 3. Bezirk den Platz des ehemaligen Eislaufvereins erschließt.
Die graue Betonfläche zwischen den breiten Straßenzügen und der völlig abgekoppelte Platz zwischen Hotel und Konzerthaus werden durch die neue Bebauung in eine, vom Beethovenplatz erweiterte Glacis-Struktur eingebunden und machen so aus einem abweisenden, besonders auf der Gehwegebene abweisenden Ort, ein komplexes Ensemble aus Freiflächen und nutzbaren Gebäuden, neuen Fluchten und Wegoptionen.