Der Minerva-Turm am Punta Campanella liegt am Scheitelpunkt der Amalfiküste, mit dem Blick aufs offene Meer und Capri. Der Entwurf ist ein Versuch, einen Ort des Zurückweichens, der Konzentration und der Stille zu schaffen – der schützende Raum – auf den Ruinen einer langen Geschichte. Ein Ort, an dem in römischer Zeit Minerva (Athene) geopfert wurde, Ruinen, die einst Wehr- und Wachturm waren und von wo aus ein Leuchtturm auf die See blickte.
Der Turm als Archetyp der ZELLE. Ein Ort der Vereinzelung, der Abkehr und Ruhe. Geschützt durch den Monte San Costanzo zum Festland, hoch über den Wogen auf der Steilwand gelegen, und von bis zu 3,5m dicken Wänden umgeben. Der Bestand bleibt weitgehend erhalten und wird nur dort ergänzt, wo es konstruktiv notwendig ist. Neue Eingriffe orientieren sich an der bestehenden Struktur und fügen sich in die Topografie und Materialität des Ortes ein. Es wird die Hülle wohnbar gemacht.
Der Turm als Archetyp der ZELLE. Ein Ort der Vereinzelung, der Abkehr und Ruhe. Geschützt durch den Monte San Costanzo zum Festland, hoch über den Wogen auf der Steilwand gelegen, und von bis zu 3,5m dicken Wänden umgeben. Der Bestand bleibt weitgehend erhalten und wird nur dort ergänzt, wo es konstruktiv notwendig ist. Neue Eingriffe orientieren sich an der bestehenden Struktur und fügen sich in die Topografie und Materialität des Ortes ein. Es wird die Hülle wohnbar gemacht.
Ergänzt wird der Turm durch ein dauerhaftes Leuchtturmgebäude, Hofbeschattung, ein Atelier und eine Variation auf das Thema des Kreuzgangs zum Meer hin, am Fuß des Wachturms. Dieser Kreuzgang umschließt die Blickebene bis einzig auf einen schmalen Spalt, einem rahmenden Sichtfenster.